Helfen kann auch bedeuten ...

Pizza-Taxi-Aktion der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde Karlsruhe

Etwas bewegen mit den eigenen Worten.

Worte können fordern oder herausfordern: sich zu trauen, etwas zu verändern und an sich zu arbeiten. Sie können Zuspruch geben und beflügeln. Worte können begeistern und sie können informieren.

Etwas verändern mit den eigenen Händen.

Hände können Grenzen setzen und neue Wege aufzeigen, um den Blick auf Neues zu lenken. Sie können auffangen, wo Haltlosigkeit ist und zupacken, wo Hilfe gebraucht wird. Hände können zum Gebet gefaltet werden und sie können von dem geben, was man hat.

Wir sind immer wieder begeistert, wenn Menschen mit viel Fantasie und Freude Aktionen ins Leben rufen, um Kontakte herzustellen oder für TERRA NOVA Geld zu sammeln:

  •  Basare in der Schule
  •  Sammlung im Traugottesdienst
  • „Spenden statt Kränze“
  •  Verzicht von Geschenken zugunsten von Spenden für TERRA NOVA
  •  Gemeindeaktionen: Pizzabacken, Weihnachtskarten basteln, Kerzen ziehen ...

Vielleicht haben Sie eine ganz andere Idee?

Wir freuen uns über jedes Wort und jede Hand!

Wenn Sie Informationsmaterial (Fotos, Flyer, digitale Powerpointpräsentationen) anfordern möchten, schreiben Sie uns einfach eine E-Mail oder rufen Sie an.


Ihre Ansprechpartnerin für Unterstützeraktionen:

Elke Langefeld
Tel. 0049 6221 336127

Elke.Langefeld(at)freenet.de

Weitere Möglichkeiten zu helfen:


Beispiele für erfolgreiche Hilfsaktionen:

Ein Jahr und ein Tag – Eine Reise um die Welt

Eine Reise um die Welt

Man kann heute die Erde zwischen Frühstück und Mittagessen umrunden, per Satellit, sehr abgehoben. Frau kann sich aber auch über ein Jahr Zeit dafür nehmen, in Bodenhaftung und den Menschen nahe bleiben. So reist Edeltraud Wachtler, Redakteurin des TERRA NOVA–Rundbriefs, in ihrem Sabbatjahr über Land und Meer. Sie beginnt auf dem Pyrenäen-Jakobsweg und kommt am Ende ihrer Reise um die Welt als Pilgerin zu sich nach Hause. Auf dem Weg findet sie ihr Zeitmaß und vieles mehr.

Trotz aller sorgfältigen Planung muss sie unterwegs kurzfristig viele neue Entscheidungen treffen. So erlebt sie sogar eine stürmische Kap-Hoorn-Umrundung auf einem Segelschiff! Allein der Gedanke daran lässt Männerherzen höher schlagen. Ihr Herz aber schlägt ganz besonders für die Menschen auf TERRA NOVA und in Mondai, das sie seit ihrem ersten langen Einsatz dort in den Jahren 1990/1991 als ihre Wahlheimat bezeichnet. Daher werden auch drei Monate Aufenthalt in Mondai das Herzstück ihrer großen Reise. Ihr Erleben dort und auf allen Etappen davor und danach hat sie ihrem Tagebuch anvertraut und viele Eindrücke in großartigen Farbaufnahmen festgehalten. Daraus schöpft sie nun bei Bildvorträgen, die sie in Schulen, Gemeinden und vor interessierten Gruppen in ihrer Freizeit hält. Ein Zeichen dafür, dass Wort und Bilder ankommen, dürften 3.570 Euro sein, die bei diesen Vorträgen bislang für TERRA NOVA gespendet wurden.
Nun ist auch das reich bebilderte Buch „Ein Jahr und ein Tag – Meine Reise um die Welt“ erschienen. Es hat 215 Seiten und ist über die Autorin zu beziehen, wobei ein Euro des Kaufpreises von 21 Euro wiederum der Arbeit von TERRA NOVA zugute kommt.

Jörg Henne


Saatgut für alle …

lautete das Thema zum Informationsabend von Terra Nova am 12. 03. 2014, zu dem der „Weltladen e.V.“ und die „Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Derschlag“ gemeinsam eingeladen hatten. Hansjörg Rinklin berichtet in Wort und Bild sehr anschaulich über das Projekt Bio-Saatgut und wie es gelingt, Jungbauern zu ökologischer Landwirtschaft anzuleiten, damit sie eigenes Saatgut gewinnen und verantwortungsvoll damit umgehen. Im Blick auf die zunehmende Gentechnik und das Monopol der Großkonzerne ist die ökologische Unterstützung der Saatgutgewinnung in den Entwicklungs- und Schwellenländern nötiger denn je.

 

Ein erfreuliches Fazit des Abends:

Genau 60 interessierte und engagierte Menschen kommen zum Hören, zum Gespräch… und zum Singen… (Kanon: „Viele kleine Leute..“ und  „Wir pflügen und wir streuen…“). Der „Weltladen e.V.“ überreicht eine Spende von 2000,00 Euro. (Siehe Foto!). Wir begrüßen eine Gruppe der EFG Hunsheim, die das „Haus der Hoffnung“ in Mondai seit vielen Jahren unterstützt. Auch das „Kinderheim“ in Mondai geht nicht leer aus: Die EFG Derschlag überwies vom Weihnachtsopfer 2013 einen hilfreichen Betrag. Herzlichen Dank allen, die irgendwie „beteiligt“ sind und „mitgewirkt“ haben. Die Saat geht auf!

Das Foto zeigt von links nach rechts: Hansjörg Rinklin, Ingrid Dreher
(1. Vors. des WL), und Hannelore Gutermuth (2. Vors. des WL) bei
der Scheckübergabe. (Foto Karl-O. Haas, Privat)

Die „Kölnische Rundschau“ (Oberbergische Volkszeitung) berichtet am 22. 03. 2014 mit Foto:  (Zitat)

„Weltladen unterstützt Bio-Saatgut“

Ökologische Landwirtschaft ist aufgrund der fortschreitenden Gentechnik ein immer aktueller werdendes Thema. 2012 wurde der „Weltladen des fairen Handels Derschlag“ auf das Projekt „Saatgut für alle“ vom Träger Mondai, Brasilien, aufmerksam und gab eine erste Spende. Weil der Weltladen diese Arbeit weiterhin unterstützen möchte, wurden aus erwirtschafteten Überschüssen nun erneut 2000 Euro gespendet. Das Geld soll in die Anschaffung eines Trocknungssystems fließen. „Saatgut bedeutet Leben, auch für uns, im Besonderen für die vielen Kleinbauern, Saatgut zu schützen, die Vielfalt zu erhalten und existenzsichernde Einkommen zu schaffen, ist ein Beitrag zu Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung“, sagt der Projektleiter Hansjörg Rinklin. Weltweit gibt es drei große Konzerne, die die Saatguterzeugung beherrschen und so die Bauern in Abnahmezwänge bringen. Öko-Kleinbauerngruppen erzeugen hingegen eigenes Saatgut  von Gemüse und Gründüngungspflanzen und sind somit unabhängig von Agrarkonzernen.“