Lasten fallen ab – das Leben macht Sinn

Engagierte Christen aus Brasilien und Deutschland arbeiten gemeinsam in zwei Projekten im Süden Brasiliens zusammen.

TERRA NOVA – SOCIEDADE BENEFICENTE DO VALE DO PIRAPOCU

Verein für Wohltätigkeit des Tales Pirapocú in Mondai            

und

AOPA – ASSOCIACAO PARA O DESENVOLVIMENTO DA AGROECOLOGIA

Vereinigung zur Entwicklung der Agrarökologie in Curitiba. 

Ihr Anliegen ist es, die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern und ihnen Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten. Hier wird christlicher Glaube ganz praktisch.

Die Arbeit von TERRA NOVA in Mondai gliedert sich in zwei Bereiche:
Ein Kinderheim und die Seelsorge und Lebensberatung im „Haus der Hoffnung“.

Das staatlich anerkannte Kinderheim von TERRA NOVA verfügt zur Zeit über 32 Plätze in vier Gruppen. Die Kinder werden über das Jugendamt in Mondai vermittelt.

Im Haus der Hoffnung finden Menschen seelsorgerische Hilfe, Ruhe und Entspannung. Lieselotte Hedderich lebt hier und bietet Menschen in Not ganzheitliche und umfassende Lebenshilfe durch Seelsorge und Beratung an.

Die Arbeit der AOPA im Projekt „Saatgut für Alle“ hat das Anliegen und das Ziel zu erreichen, dass im ökologischen Landbau, so die Vorgaben des Staates, auch ökologisch angebautes Saatgut verwendet wird. Im Bereich der Ackerfrüchte wie Mais und Speisebohnen wurden in den letzten Jahren verschiedenen Projekte durchgeführt um wieder althergebrachtes Saatgut zu vermehren. Im Bereich des Gemüsebaues aber wurde wenig getan in dieser Richtung. Deshalb liegt die Priorität dieses Projektes darin, die Kleinbauern (Gemüsegärtner) des Großraumes Curitiba darin zu unterstützen, wieder ihren eigenen Gemüsesamen zu produzieren und auch angepasste Lokalsorten zu vermehren.Vereinigung für Entwicklung in der Agraökologie in Curitiba.

Der Förderkreis TERRA NOVA Mondai e.V ist der offizielle Ansprechpartner in Deutschland. Er ist Mitglied im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R. (BEFG), sowie in der Kooperation Brasilien (KoBra) e.V..

Die Projekte werden in Deutschland von einem Freundes- und Förderkreis unterstützt. Dieser hat sich zur Aufgabe gemacht, die die Projekte bekannt zu machen und die verschiedenen Möglichkeiten der Hilfe zu koordinieren.

Für die Mitglieder des Vereins als Förderer des Projektes bedeutet nachhaltige Partnerschaft:

  • Offen zu sein für die sozialen und menschlichen Notlagen der Menschen im Süden Brasiliens.
  • Die Bereitschaft auch finanziell mitzuhelfen, dass Menschen Essen, Wohnung und eine realistische Lebensperspektive bekommen.
  • Dafür zu beten, dass die Liebe Gottes in jedem Einzelnen Kraft und Raum gewinnt.
  • Kontakte zu den Mitarbeitern in Brasilien zu knüpfen, damit das, was vor über 40 Jahren in Mondai begann, auch in Zukunft Bestand hat.
  • Offen zu sein für neue Aufgaben, die in der Mission und der Entwicklungshilfe möglich sind.

Den Vorstand des Vereins bilden zurzeit Marlies Gräbel, Martin Prescher und Maik Belbouab.

Mehr erfahren Sie auf unserer Internetseite oder durch unsere Rundbriefe, die wir Ihnen als Download zur Verfügung stellen.